Benefizkonzert 25.01.2026


Das Indienprojekt blickt dankbar auf ein bewegtes Jahr 2025 zurück. Durch die treue Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnten wichtige Schritte in der Bildungs-, Kinder- und Sozialarbeit in Indien weitergeführt werden.
Im Bildungszentrum Friedrich Fröbel (FFEC) wurde die Infrastruktur weiter verbessert: Vier neue Toilettenanlagen wurden gebaut und das Computerkabinett vollständig neu ausgestattet. Ehemalige Schülerinnen und Schüler berichteten bei einer Begegnung im Jahr 2024, dass sie heute weiterführende Schulen besuchen oder studieren – unter anderem Computerwissenschaften und technische Studiengänge. Viele von ihnen empfehlen das FFEC aktiv in ihren Dörfern weiter.
Sehen Sie das inspirierende Video eines ehemaligen Schülers, das die transformative Arbeit im Bildungszentrum zeigt.
Im Orphans Faith Home (OFH) leben aktuell rund 150 Kinder. Dank gezielter Spenden konnten neue Betten und Matratzen angeschafft, Schlafräume renoviert und eine Wasserfilteranlage installiert werden. So wurde die Lebensqualität der Kinder nachhaltig verbessert.
Der Bau des Home of Hope (HOH) für Menschen mit HIV/AIDS schreitet weiter voran. Sanitäranlagen wurden fertiggestellt, Mauern errichtet und Fenster eingesetzt. Als nächste Schritte stehen Türen, Elektrik und Dach an. Ziel ist es, einen sicheren Ort für Menschen zu schaffen, die in ihren Dorfgemeinschaften häufig ausgegrenzt werden.
Neben sozialer Ausgrenzung erleben viele Menschen auch die Folgen von Naturkatastrophen. Ein schwerer Zyklon im Oktober führte zu Überschwemmungen, Stromausfällen und Schäden an Schul- und Waisenhauseinrichtungen. Das Waisenhaus bot zeitweise 26 Menschen aus der Umgebung Schutz. Zusätzlich wurde Nothilfe in Form von Lebensmitteln geleistet.
Engagement und Hoffnung
Die Arbeit vor Ort wird maßgeblich von engagierten Leitern wie David und Kempu getragen, die Gemeinden begleiten, Menschen beraten und praktische Hilfe leisten. Ihr Einsatz macht langfristige Entwicklung erst möglich.
Auch Sie können Teil dieses Engagements sein – beispielsweise durch eine Mitgliedschaft im Indienprojekt e. V. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen. Die Vereinsmitglieder treffen sich mindestens einmal jährlich zum intensiven Austausch.
Gleichzeitig möchten wir offen darauf hinweisen, dass die aktuellen Spendeneinnahmen leider nicht ausreichen, um alle laufenden Kosten zu decken. Dies stellt die Verantwortlichen vor Ort immer wieder vor große Herausforderungen, da Rechnungen nicht sofort beglichen oder dringend notwendige Vorhaben verschoben werden müssen.
Ein langfristiges Ziel ist die Selbstversorgung des Projekts an der Ostküste Indiens. Ideen dafür sind unter anderem:
Photovoltaik zur kostengünstigen Stromversorgung
ein Fischteich zur Nahrungsversorgung
der Verkauf von Trinkwasser an Anwohner als Einnahmequelle
Bitte beachten Sie zudem, dass es eine neue Bankverbindung gibt, auch wenn noch vereinzelt Spenden auf das alte Konto eingehen. Für Ihre Unterstützung sind wir sehr dankbar.
Konto: Indienprojekt e.V.
Bank: Deutsche Skatbank
IBAN: DE 95 8306 5408 0005 3745 61
Im Februar 2026 wird erneut ein Team aus Deutschland nach Indien reisen. Nach längerer Pause wird auch die Projektinitiatorin Suse C. Teil der Reisegruppe sein. Ziel ist es, Entwicklungen vor Ort zu begleiten, Beziehungen zu pflegen und Mut zuzusprechen. Gerne können Sie diese Reise im Gebet und über die Website mitverfolgen.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachtstage und einen gesegneten Jahresausklang. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Wir freuen uns, auch 2026 wieder auf Sie zählen zu dürfen.
Die Mitglieder des Indienprojekt e. V.
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Seit mehr als zehn Tagen wird die Region von anhaltenden starken Regenfällen heimgesucht. Mit dem Eintreffen des Zyklons Montha hat sich die Situation dramatisch verschärft. Heftige Winde, großflächige Überschwemmungen und anhaltende Stromausfälle bestimmen den Alltag der Menschen.
Die Regierung hat vorsorglich Schulen und Hochschulen geschlossen und mit der Evakuierung von Familien aus besonders gefährdeten Gebieten begonnen.
Viele Straßen stehen unter Wasser, wodurch Transporte kaum möglich sind. Die Strom- und Internetversorgung ist instabil. Lebensmittel und grundlegende Versorgungsgüter werden zunehmend knapp, da viele Menschen sich nur begrenzte Vorräte anlegen konnten. Besonders hart trifft es die ärmsten Familien: Zahlreiche Häuser sind überflutet, einige Familien haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
Auf Anfrage der Behörden wurden die Räumlichkeiten des Waisenhauses als Notunterkunft für betroffene Familien zur Verfügung gestellt. Derzeit finden dort 26 Menschen Schutz und erhalten grundlegende Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser.
Auch mehrere Kirchengemeinden in den Küstenregionen Rayalalanka, Edurumondi, Yadlalanka und Gantasala sind stark vom Zyklon betroffen. Die Kirchen dienen inzwischen als Schutzräume für Dorfbewohner aus den umliegenden Gebieten. Der Bedarf an Lebensmitteln und Hilfsgütern ist dort besonders hoch.
Die Lage verschlechtert sich weiter: Umgestürzte Bäume blockieren Straßen und haben Häuser beschädigt. Aus benachbarten Regionen wurden zudem erste Todesfälle gemeldet.
Die betroffenen Kinder, Mitarbeitenden und Familien stehen vor enormen Herausforderungen. In dieser schweren Zeit werden Gebete für Schutz, Kraft und Bewahrung dringend erbeten. Ebenso notwendig ist finanzielle Unterstützung, um Lebensmittel, Trinkwasser und weitere Notfallhilfe bereitstellen zu können.
wir freuen uns, Ihnen positive Nachrichten aus unserem Kinder- und Bildungsprojekt in Indien weiterzugeben. Dank Ihrer treuen Unterstützung und vieler Gebete konnten wir wichtige Schritte unternehmen, um das Leben der Waisen- und Schulkindern nachhaltig zu verbessern. Unsere Kinder sind voller Freude in das neue Schuljahr gestartet – mit neuer Hoffnung und viel Motivation.
Gleichzeitig möchten wir Ihnen drei aktuelle, dringende Projekte vorstellen, für die wir noch Unterstützung benötigen:
Um der wachsenden Anzahl an Kindern in unserem Schulzentrum FFEC gerecht zu werden, haben wir während der Sommerferien vier zusätzliche Badezimmer gebaut. Die bisherigen sanitären Anlagen reichten nicht mehr aus – besonders zu Stoßzeiten. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, aber wir benötigen noch Unterstützung, um die offenen Kosten zu decken.
Ihre Hilfe stellt sicher, dass alle Kinder Zugang zu sicheren Hygieneeinrichtungen haben.
Zum Start des neuen Schuljahrs benötigen unsere Kinder Schulhefte, Bücher, Arbeitsmaterialien und weiteres Lernzubehör. Unser Ziel: Kein Kind soll am Schulanfang benachteiligt sein – unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen.
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie Bildung und Chancengleichheit.
Für viele der Waisenhaus-Kinder ist ein einfaches, sauberes Nachthemd mehr als nur Kleidung – es ist ein Zeichen von Wertschätzung, Gleichheit und Geborgenheit.
Unsere Kinder kommen aus sehr unterschiedlichen, oft belastenden Lebensverhältnissen: manche haben ihre Eltern verloren, andere wurden verlassen oder sind in Armut aufgewachsen. Viele haben nie erlebt, was es bedeutet, eigene Kleidung zu besitzen – geschweige denn etwas Neues, das nur ihnen gehört.
Einheitliche Nachtkleidung für alle Kinder ist daher ein bewusstes Zeichen:
Hier bist du willkommen. Du bist gleich viel wert wie alle anderen. Du gehörst dazu.
Wenn jedes Kind am Abend in ein frisches Nachthemd schlüpft, schafft das nicht nur Ruhe und Ordnung im Alltag – sondern auch ein Gefühl von Würde, Sicherheit und Zuhause. Es stärkt das Selbstwertgefühl und hilft, alte Wunden langsam heilen zu lassen.
Ihre Unterstützung schenkt nicht nur Stoff, sondern Schutz, Wärme und ein Stück Kindheit. Daher möchten wir gerne alle Kinder mit einem neuen Nachthemd ausstatten.