Indienreise 2026 – Anreise

Indienreise 2026 – Anreise

„Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück; denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.“  (Matthäus 19,14)

Bericht vom Indienprojekt – Endlich zurück

Endlich war der langersehnte Moment da: Wir durften wieder bei unseren Kindern in Indien sein.

Nach 31 Stunden Reise empfingen uns 150 strahlende Kinder und Mitarbeitende im Waisenhaus mit Trommeln und Blumen – ein unvergesslicher Augenblick.

Nach so vielen Jahren wieder vor Ort zu sein, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und großer Freude. Es gibt kein größeres Geschenk, als in leuchtende Kinderaugen zu schauen.

Vor zwei Jahren verstarb der Leiter und Gründer, Bischof Babu, plötzlich. Heute führen sein Sohn David und seine Schwiegertochter Kempu das Waisenhaus sowie unser Bildungszentrum Friedrich Fröbel mit Hingabe, Klarheit und großer innerer Stärke weiter. Ihre Liebe zu den Kindern ist überall spürbar.

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Indienreise 2026 – Tag 3

Indienreise 2026 – Tag 3

Eine Atmosphäre die trägt

Wir wurden im Bildungszentrum von den Schülern mit deutschen und indischen Flaggen empfangen. Beim Besuch der Klassen beeindruckte uns die friedliche, von Respekt geprägte Atmosphäre.
Trotz sehr einfacher Bedingungen ist die Qualität des Unterrichts bemerkenswert – in manchen Fächern sind die Schüler unseren Kindern in Deutschland sogar voraus.

Das Beispiel von Machilipatnam zeigt: 

Gute Bildung hängt nicht in erster Linie von Geld ab, sondern von Leidenschaft, Vision und Disziplin.

Als wir damals, am 06.4.2006, dem Zentrum den Namen Friedrich Fröbel gaben, verbanden wir damit eine Hoffnung: dass seine Vision Wirklichkeit wird – dass jedes Kind, unabhängig von Herkunft oder Armut, Bildung erhält und sich entfalten darf. Gleichzeitig schlägt das Zentrum eine Brücke in unseren Landkreis, in dem das Erbe Fröbels seinen Ursprung hat.

Das gesamte Bildungszentrum wurde durch deutsche Spenden errichtet und getragen. Heute, nach 20 Jahren, staunen wir über das, was daraus gewachsen ist. Was einst unmöglich schien, ist heute Alltag: Hunderte Kinder aus armen Fischerdörfern leben und lernen hier friedlich zusammen.

Die Geschichten und Entwicklungen einzelner Kinder aus den vergangenen Jahren zu hören, war ergreifend. 

Erinnerungen die bewegen...

In den Klassenzimmern hängen Fotos unserer Teammitglieder aus den vergangenen zwanzig Jahren. Jedes Bild erzählt von Einsatz, Gebet und Treue.
Jeder Mensch ist ein Puzzleteil – erst gemeinsam wurde dieses Werk möglich.
Danke an alle, die sich beteiligt haben – durch Besuche, Gebet oder finanzielle Unterstützung.
Besonders beeindruckt mich die Beständigkeit der Familie des Bischofs Babu. Fester Glaube, Vertrauen, Liebe und Hingabe – anders lässt sich diese Berufung unter oft schwierigsten Bedingungen nicht leben.

Ein neues Vorhaben

Gemeinsam haben wir über die nächsten Schritte gesprochen.
Unser Wunsch ist es, eine Ausbildung zur Krankenschwester für 60 Schülerinnen am Bildungszentrum anzubieten.
Die größte Herausforderung sind die einmaligen Zulassungs- und Ausstattungskosten in Höhe von 50.000 Euro. Die Räumlichkeiten sind bereits vorhanden. Danach fallen monatliche Personalkosten von 3.000 bis 5.000 Euro an.
Nach einer erfolgreichen Probezeit von drei bis vier Jahren würde die Regierung die Lehrergehälter übernehmen.

Wer möchte Teil dieses wunderbaren Vorhabens werden?
Wenn es Euch anspricht und Ihr einen Beitrag leisten möchtet, meldet Euch gern bei uns. Wir sind gespannt, wen Gott dafür berührt.

Am Ende dieses ersten Tages können wir nur sagen:
Wir kamen, um unsere Freunde zu unterstützen – und wurden selbst reich beschenkt.
„Kommt, lasst uns unseren Kindern leben!“, sagte Friedrich Fröbel.
Kinder berühren das Herz, schenken Zukunft und weisen mit ihrer Art auf den Vater im Himmel hin.

Danke für euer Mittragen und eure Unterstützung.
Herzlichst
Suse Ch.
im Namen des gesamten Teams

Bankverbindung

Bitte beachten Sie, dass es eine neue Bankverbindung gibt

Konto: Indienprojekt e.V.
Bank: Deutsche Skatbank
IBAN: 
DE 95 8306 5408 0005 3745 61